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Die CHARLY Second Chance Rundkappe ist das weltweit meistverkaufte Gleitschirmrettungsgerät, das sich in der Praxis vielfach bewährt hat. Ihr geringes Packmaß und hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis machen sie nach wie vor zum beliebten Bestseller.
Der Innencontainer der CHARLY Second Chance wurde am G-Force Trainer entwickelt und verfügt über ein extra Fach für die Fangleinen; er ist wahlweise für integrierte Container oder für Frontcontainer erhältlich.
Max. Anhängelast: 86 kg (SC86), 94 kg (SC94), 118 kg (SC118)
Zertifizierung: LTF NFL II 91/09
Gewicht: ab 1.560 g
Die vollständigen technischen Daten sind unter "Downloads" verfügbar!
Informationen zum Hersteller: Finsterwalder GmbH, Pagodenburgstr. 8, 81247 München, DEUTSCHLAND, office@finsterwalder-charly.de
- Leicht auszubringender Innencontainer - Gewöhnlich sind die Innencontainer von Gleitschirm-Rettungsgeräten zur Verwendung im Frontcontainer ausgelegt. Für im Gurtzeug integrierte Containerfächer sind sie aber oft ein schlechter Kompromiss, und vor allem in Verbindung mit großvolumigen Rettungsgeräten kommt es häufig zu Problemen bei der Ausbringung. Eine Kompatibilitätsprüfung ("K-Prüfung") durch einen Fachbetrieb bzw. eine Flugschule ist daher vorgeschrieben. Das Design des CHARLY Standard Flachcontainers wurde am G-Force Trainer speziell optimiert, um das Herausziehen aus dem Retterfach des Gurtzeugs zu erleichtern und damit die Auslösung zu beschleunigen. Für die Verwendung im Frontcontainer ist eine spezielle Innencontainer-Variante erhältlich, in die der Retter gegebenenfalls umgepackt werden kann.
- Kurze Verbindung zwischen Auslösegriff und Innencontainer - Je länger die Verbindung, umso schlechter lässt sich der Innencontainer gezielt werfen.
- Öffnungssicherheit - Der Innencontainer sollte so konzipiert sein, dass die Kappe erst freigegeben wird, nachdem die Leinen gestreckt sind. Die CHARLY Innencontainer gewährleisten dies durch ein extra Fach für die Fangleinen. So wird die Gefahr vermindert, dass sich die Kappe im Fluggerät verfangen kann. Die Öffnungsgeschwindigkeit wird dadurch nur unwesentlich verzögert.
- Öffnungsgeschwindigkeit - Nachdem die Fangleinen gestreckt sind, soll sich die Kappe möglichst schnell entfalten. Entscheidend für eine kurze Öffnungszeit ist der Lufteintritt an der Kappenbasis, wobei Kreuzkappen im Vergleich zu Rundkappen in dieser Hinsicht generell vorteilhafter sind. Ideal - trotz des deutlich erhöhten Fertigungsaufwands - ist eine speziell aufgefächerte Basis, wie sie bei der TARGETcross durch unterschiedliche Leinenlängen erreicht wird.
- Sinkrate in Bezug auf die zulässige Anhängelast gemäß Zulassung - Es ist zu beachten, dass bei der Zulassung die Sinkraten ohne Fluggerät ermittelt werden. Durch Wechselwirkungen mit dem Fluggerät können jedoch höhere Sinkraten auftreten. Die maximal zulässige Sinkrate von 6,8 m/s birgt bereits ein erhebliches Verletzungsrisiko. Daher sind Kappen mit größerer Anhängelast zu empfehlen.
- Pendelstabiliät - Auch herkömmliche Rundkappen können bei entsprechender Auslegung eine gute Pendelstabilität haben. Generell besser in dieser Hinsicht sind jedoch Kreuzkappen mit seitlicher Drift, wobei solche mit in eine Richtung definierter seitlicher Drift (steuerbare Rettungen sowie auch alle nicht steuerbaren TARGETcross Versionen) das Optimum darstellen.
- Steuerbarkeit - Wenn der Landplatz vom Piloten gewählt werden kann, ist das in jedem Fall ein Vorteil. Trotzdem wurden steuerbare Retter bisher nur im Profibereich empfohlen. Das lag daran, dass die gängigen steuerbaren Rogallo Retter anfangs konstruktiv noch nicht ausgereift waren, und wegen ihrer Downplane- und Twistanfälligkeit in gewissen Situationen entsprechendes Pilotenkönnen voraussetzten. Bei modernen Rogallo Rettern sind diese Nachteile weitgehend beseitigt, und mit der TARGETcross ist nun sogar eine steuerbare Kreuzkappe erhältlich, die bei vollkommener Passivität des Piloten keinerlei Nachteile gegenüber nicht steuerbaren Kreuzkappen hat.
- Tuchqualität - Geringes Gewicht und kleines Packvolumen bei hohen Anhängelasten und ausreichender Robustheit werden durch ultrafein gewobene Tücher ermöglicht. Solche Tücher erfordern sehr lange Webstuhl-Laufzeiten und sind dementsprechend teuer.