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Ein Fußbeschleuniger-Trennsystem ist erforderlich, damit sich das Fußbeschleunigerseil des Gurtzeugs automatisch vom Beschleunigersystem des Gleitschirms trennt, wenn sich Gurtzeug und Gleitschirm voneinander separieren, nachdem die Trennkarabiner ausgelöst wurden. Das System kann auch in Verbindung mit konventionellen Gleitschirmkarabinern verwendet werden.
Das CHARLY Easy Release besticht durch seine einfache Bedienung, geringe Bauhöhe, sichere Funktion und sein geringes Gewicht.
Es lässt sich mit den Schäkeln leicht an den Tragegurten des Gleitschirms anbringen. Falls möglich, können alternativ die Easy Release Ring-Clips direkt anstelle der Brummelhaken eingeschlauft werden.
Die im Gurtzeug vorhandenen Fußbeschleunigerseile können, sofern sie nicht zu dick sind, am Auslösehaken eingeschlauft werden. Andernfalls werden die vormontierten Easy Release-Fußbeschleunigerseile verwendet.
Gewicht: 20 g/Paar inkl. Easy Release-Fußbeschleunigerseile, 31 g/Paar sofern die Schäkel verwendet werden
Lieferumfang: 2x Ring-Clip, 2x Mini-Schäkel, 2x Auslösehaken mit Auslöseleine, 2x Dyneema-Fußbeschleunigerseile, Montageanleitung
Informationen zum Hersteller: Finsterwalder GmbH, Pagodenburgstr. 8, 81247 München, DEUTSCHLAND, office@finsterwalder-charly.de
- Gemäß LTF beträgt die zulässige Sinkgeschwindigkeit für Gleitschirmrettungsgeräte bis zu 6,8 m/s, entsprechend 24,5 km/h. Vielen Piloten ist aber nicht bewusst, dass im Rettungsgeräte-Zulassungsverfahren die Sinkgeschwindigkeit ohne Gleitschirm ermittelt wird. Durch Wechselwirkungen zwischen Gleitschirm und Rettungsgerät kann sich die Sinkgeschwindigkeit noch substanziell erhöhen - beispielsweise durch verstärktes Pendeln oder aufgrund einer sich ergebenden Scherenstellung. Entsprechend steigt auch das Verletzungsrisiko.
- Zwar erreichen moderne Retter in der Zulassung gewöhnlich Sinkwerte von maximal "nur" 5,5 m/s, entsprechend ca. 20 km/h, aber diese Werte werden häufig nur durch eine Auftrieb erzeugende seitliche Drift erreicht. Ein nicht oder nur einseitig abgetrennter Hauptschirm behindert diese Drift und erhöht somit die Sinkgeschwindigkeit substanziell.
- Die Möglichkeit, sich mit einer steuerbaren Rettung seinen Landeplatz auszusuchen, ist ein wichtiges Sicherheitsplus. Wird bei steuerbaren Rettungsgeräten der Hauptschirm nicht abgetrennt, wird auf dieses Sicherheitsplus verzichtet.
- Es hat sich gezeigt, dass ein abgetrennter Gleitschirm meist sehr schnell kollabiert, was seine spätere Bergung erleichtert. Außerdem besteht eine wesentlich geringere Gefahr von Beschädigungen am Gleitschirm, wenn eine Baumlandung nicht mit vollem Pilotengewicht erfolgt.
- Gefährliche Downplane Situationen nach einer Notschirmöffnung, wie in diesem Video gezeigt, können vermieden werden.