Finsterwalder PARALOCK, Trennkarabiner (Stück)

  • Finsterwalder
    HKar129
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    Leichter Gleitschirm-Trennkarabiner. Finsterwalder PARALOCK ist ein leichter Trennkarabiner...

    Leichter Gleitschirm-Trennkarabiner.

    Finsterwalder PARALOCK ist ein leichter Trennkarabiner mit praktischer Handhabung und langem Austauschintervall für Gleitschirm Mono- und Tandembetrieb.

    Mit einem konventionellen Gleitschirmkarabiner ist es kaum möglich, sich unter Last auszuhängen. Dies kann in gewissen Situationen aber nicht nur nützlich, sondern sogar lebensrettend sein - z.B. bei Landungen in fließenden Gewässern oder bei Starkwind. Auch nach einer Notschirmöffnung ist es unter Umständen erforderlich und jedenfalls empfehlenswert, den Gleitschirm abzutrennen. Mit dem PARALOCK erübrigt sich das Mitführen eines Leinen-Kappmessers oder das zeitaufwändige Einholen des Gleitschirms.

    Die Trennfunktion des PARALOCK ist auch bei anderen Sportarten, bei der Luft- und Wasserrettung sowie bei Fallschirmgurten von Vorteil.

    Leicht und langlebig

    Der PARALOCK wiegt nur 73 g und ist gleichermaßen für den Hike & Fly-Gebrauch wie auch für den Gleitschirm Tandembetrieb geeignet.
    Aufgrund ihrer formschlüssigen Bauweise konnten die PARALOCK und QUICK-OUT Karabiner als bisher einzige Flugsportkarabiner eine zulässige Gebrauchsdauer von 8 Jahren für den Monobetrieb und 5 Jahren für den Tandembetrieb nachweisen. Der PARALOCK ist auch für den Einsatz in Hängegleitern geeignet, wobei das Austauschintervall 5 Jahre beträgt. Innerhalb des Austauschintervalls ist die Zahl der Flugstunden unbegrenzt.

    Näheres zur Gefahr von Materialermüdung bei konventionellen Gleitschirmkarabinern mit Schnappverschluss

    Praktisch in der Handhabung

    Einfache Bedienung auch mit Handschuhen: Nach dem Einhängen der Gleitschirmtragegurte verriegelt und sichert sich der PARALOCK automatisch. Die Öffnung erfolgt durch eine 120° Drehung des Auslösehebels gegen Federkraft, wobei der Hebel nur durch gezielten Knopfdruck zu entriegeln ist.
    Eine Schutzkappe über dem Entriegelungsknopf verhindert zuverlässig, dass der PARALOCK unbeabsichtigt geöffnet werden kann.

    Demovideo zur Handhabung
    Video: Trennen des Gleitschirms nach einer Notschirmöffnung

    5 Gründe, warum der Gleitschirm nach einer Notschirmöffnung abgetrennt werden sollte

    1. Gemäß LTF beträgt die zulässige Sinkgeschwindigkeit für Gleitschirmrettungsgeräte bis zu 6,8 m/s, entsprechend 24,5 km/h. Vielen Piloten ist aber nicht bewusst, dass im Rettungsgeräte- Zulassungsverfahren die Sinkgeschwindigkeit ohne Gleitschirm ermittelt wird. Durch Wechselwirkungen zwischen Gleitschirm und Rettungsgerät kann sich die Sinkgeschwindigkeit noch substanziell erhöhen – beispielsweise durch verstärktes Pendeln oder aufgrund einer sich ergebenden Scherenstellung. Entsprechend steigt auch das Verletzungsrisiko.
    2. Zwar erreichen moderne Retter in der Zulassung gewöhnlich Sinkwerte von maximal „nur“ 5,5 m/s, entsprechend ca. 20 km/h, aber diese Werte werden häufig nur durch eine Auftrieb erzeugende seitliche Drift erreicht. Ein nicht oder nur einseitig abgetrennter Hauptschirm behindert diese Drift und erhöht somit die Sinkgeschwindigkeit substanziell.
    3. Die Möglichkeit, sich mit einer steuerbaren Rettung seinen Landeplatz auszusuchen, ist ein wichtiges Sicherheitsplus. Wird bei steuerbaren Rettungsgeräten der Hauptschirm nicht abgetrennt, wird auf dieses Sicherheitsplus verzichtet.
    4. Es hat sich gezeigt, dass ein abgetrennter Gleitschirm meist sehr schnell kollabiert und sich seine Bergung daher unproblematischer gestaltet. Außerdem besteht eine wesentlich geringere Gefahr von Beschädigungen am Gleitschirm, wenn eine Baumlandung nicht mit vollem Pilotengewicht erfolgt.
    5. Video einer Downplane-Situation des Gleitschirms nach einer Notschirmöffnung

    Einfache Montage an fast allen Gleitschirmgurten

    Die V-förmige Gurtkammer für das Gleitschirmgurtzeug entspricht den Zugrichtungen der Haupttragegurte und des Rückengurts.
    Bei manchen Gurtzeugen wird der Beinsack extra aufgehängt (z.B. beim Advance Impress 4). Die Beinsackaufhängung kann oberhalb der Gurtkammer-Trennschraube erfolgen.

    Die wichtigsten Features des Finsterwalder PARALOCK im Überblick

    • Gesenkgeschmiedet aus Titanal
    • Achse und Verriegelungsbolzen aus gehärtetem Chromstahl
    • Austauschintervall: 8 Jahre ohne Flugstundenbegrenzung, 5 Jahre bei Gleitschirm-Tandemnutzung und Verwendung in Hängegleitern
    • Gewicht: 73 g bei 2.800 DaN* Bruchlast

    * 1 DaN (Dekanewton) = 10 Newton ≈ 1 kg

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